Das sollten Sie über mich wissen

(Foto: Opernfoto Hausleitner Graz)
Mein Name ist Martin Schmidt und ich wohne in Graz. Im Mobilitätsbereich bin ich seit mehreren Jahrzehnten tätig und habe im Sommer 2025 das Ingenieurbüro MS Mobilitätsplan e.U. gegründet.
Ich bin stets daran interessiert, neues zu lernen. Seit 2006 habe ich beispielsweise einen Führerschein der Klasse D (Autobusse). 2007 habe ich berufsbegleitend an der Fernuniversität Hagen das Studium der Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen und 2018 den Master of Energy&Transport an der Fachhochschule Joanneum in Kapfenberg. Zudem besuche ich mehrmals im Jahr fachspezifische Seminare und Kongresse, bei denen ich auch teilweise Vorträge halte.
Mit dem Ingenieurbüro möchte ich – ergänzend zu meinen anderen Aufgaben – Beratungsleistung im Mobilitätsbereich anbieten und damit meine langjährigen Erfahrungen einbringen. Aufgrund meiner übrigen Aufgaben konzentriere ich mich dabei auf Beratungsleistungen, Konzepte und Gutachten. Dabei vernetze ich mich gerne mit einzelnen Fachplanern für Detailaufgaben.
Meine aktuellen Tätigkeiten
Hauptberuflich bin ich seit rund 20 Jahren bei den Graz Linien und leite dort die Stabstelle „Linien- und Verkehrsentwicklung“. Dabei beschäftige ich mich unter anderem mit den künftigen Anforderungen an das Angebot des öffentlichen Verkehrs in der Stadtregion Graz und der Frage, wie das Liniennetz und das Fahrplanangebot in fünf bis 15 Jahren aussehen soll. Neben den klassischen Datenanalysen, Variantenstudien und Konzepterstellungen beschäftige ich mich dabei auch mit dem Einsatz neuer Technologien wie etwa dem automatisierten Fahren.
Zu meinen Aufgaben zählt zudem die Planung von Maßnahmen im Straßenraum, welche den Fahrgästen ein zuverlässiges Fortkommen ermöglichen soll. Dazu zählen attraktive Haltestellen sowie Busfahrstreifen und VLSA-Vorrangschaltungen. Diese Tätigkeiten bringen eine intensive Abstimmung mit anderen beteiligten Abteilungen sowie den jeweils zuständigen Behörden mit sich.
Darüber hinaus bin ich Mitglied in der „Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit“ der Stadt Graz, in der sowohl Unfallhäufungsstellen analysiert, als auch neue Projekte evaluiert werden.
Neben dieser Haupttätigkeit bin ich Lehrbeauftragter für „Public Transport Operation“ an der Fachhochschule Joanneum am Masterstudiengang Energy&Transport Management. Jeweils im Wintersemester vermittle ich Studierenden die Grundzüge von öffentlichen Verkehrssystemen verbunden mit praxisnahen Projekten. Einige der Studierenden konnten dabei Masterarbeiten zu Aufgabenstellungen der Graz Linien erarbeiten.
Meine Erfahrungen
Das Interesse für Verkehrsplanung war bei mir schon sehr früh ausgeprägt. Neugierig aus dem Fenster schauend habe ich bereits im Volksschulalter meinen ersten Bodenmarkierungsplan der Kreuzung vor unserer Grazer Wohnung nachgezeichnet und dem Bau der dortigen Ampelanlage (korrekte Bezeichnung: VLSA) zugeschaut.
Nach der Matura (Thema der Deutsch-Matura war übrigens das Ausbaukonzept „Neue Bahn“) und einem Auslandsaufenthalt in den USA habe ich aber zuerst als freier Mitarbeiter in der Lokalredaktion der „Kleinen Zeitung“ in Graz zu arbeiten begonnen. Parallel konnte ich jedoch schon Arbeitserfahrung bei diversen Verkehrsprojekten sammeln.
Nach einigen Jahren war es Zeit, meine Arbeit auf professionellere Beine zu stellen und gemeinsam mit Kollegen gründeten wir in Graz das Büro B.I.M. (Beratung und Informationsverarbeitung im Mobilitätsbereich), dessen Nachfolgeunternehmen Prime Mobility heute noch immer aktiv ist. Bei B.I.M. bearbeiteten wir unterschiedliche Aufgabenstellungen von Vorarlberg bis Oberösterreich und natürlich in der Steiermark. Themen waren Konzepte für öffentliche Verkehrsangebote, VLSA-Planungen, technische Betreuung für Vertriebssysteme (mit dem „Bestpreissystem“ für Wels und Steyr erhielten wir den Österreichischen Mobilitätspreis) sowie die Durchführung von Ausschreibungen. Zudem organisierten wir Fachkongresse samt Fachmessen („RegioMove“) zu aktuellen Themen mit internationaler Beteiligung.
